Fragt ihr euch auch zunehmend, wie ihr den Jugendlichen in verständlichen Worten nahebringt, wo in Diskussionen um den Krieg zwischen Israel und der Hamas die Kritik an Israel aufhört und der israelbezogene Antisemitismus beginnt? Hier findet ihr eine Empfehlung.
Israelbezogener Antisemitismus hat seit dem Angriff der Hamas und den folgenden Ereignissen auch in Deutschland stark zugenommen. Doch wie erkennt man genau, wann die Grenze von Kritik am Handeln Israels hin zum Antisemitismus überschritten ist? Eine empfohlene und brauchbare Handhabe bietet die sogenannte 3D-Regel:
- Dämonisierung,
- doppelte Standards,
- Delegitimierung.
Damit ist gemeint, dass man eine Aussage daraufhin prüft, ob sie den Staat Israel dämonisiert, Standards an Israel angelegt werden, die von keinem anderen demokratischen Staat erwartet werden und ob das Existenzrecht Israels in Frage gestellt wird. Sind ein oder mehrere dieser Kriterien erfüllt, ist die betroffene Aussage als antisemitisch einzuordnen.
Wie diese Regel konkret angewendet wird und wie sie in der gegenwärtigen Diskussion weiterhelfen kann, könnt ihr anhand von konkreten Beispielen in diesem Artikel nachlesen.
Ich hoffe, dass euch dieser Tipp im Umgang mit diesem schwierigen Thema weiterhilft!
Zum Weiterlesen
Hinweise zur Analyse des Israel-Palästina-Konflikts findet ihr im Beitrag unseres Blogs Gewi-im-Unterricht.de








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