Reli-Ethik-Blog
Religion, Ethik und Philosophie bei Klett

Medientipps zum Holocaustgedenktag

Der 27. Januar – der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz – ist seit 1995 internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Wie kann man dieses schwierige und herausfordernde Thema angemessen und sensibel im Unterricht aufgreifen? Zwei Medientipps zum Holocaustgedenktag stellen wir euch unten vor.

Am 27. Januar 1945 erreichten Soldaten und Offiziere der Roten Armee das Konzentrationslager Auschwitz II und befreiten 5800 Menschen. 222 der ehemaligen Gefangenen starben unmittelbar nach der Befreiung. Auschwitz steht als Symbol für Völkermord, Verbrechen an der Menschlichkeit, Schuld und Verantwortung sowie für den Holocaust, währenddessen über 6 Millionen jüdische Menschen in Europa systematisch ermordet wurden.

Wie kann dieses dunkle und erschreckende Kapitel deutscher Geschichte Jugendlichen heute begreifbar gemacht werden und wie kann das Gedenken daran aufrecht erhalten werden? Unsere Autorin Tamara Guggenheim, jüdische Religionslehrerin, wirft in ihrem Blogbeitrag einen persönlichen Blick auf den Holocaustgedenktag. Sie zeigt auf, wie Lehrkräfte anhand von Einzelschicksalen und Zeitzeugen einen sensiblen Rahmen für dieses schwierige Thema schaffen und Empathie bei den Lernenden erzeugen.

Medientipps zum Holocaustgedenktag

Zu der Arbeit mit konkreten Einzelschicksalen passen die beiden Medientipps aus unserem Blog „Gewi im Unterricht“, die ihr auch im Religions- und Ethikunterricht aufgreifen könnt.

Die Quellen sprechen

Das Online-Projekt „Die Quellen sprechen“ bietet eine atemberaubende Auswahl an Interviews mit Zeitzeugen sowie eingesprochenen Quellentexten zur Verfolgung von europäischen Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus. Anhand eines Interviews mit dem Zeitzeugen Horst Selbiger erhaltet ihr in dem Beitrag konkrete Tipps zum Einsatz im Unterricht.

Zum Blogbeitrag „Die Quellen sprechen“

Stolpersteine in NRW

Im Gedenken an verfolgte, deportierte oder ermordete Jüdinnen und Juden hat der Künstler Gunter Demnig seit 1996 europaweit über 100.000 Stolpersteine selbst verlegt. In NRW sind gut 16.000 Stolpersteine digital kartographiert und in einer eigenen App abrufbar. Mit der App könnt ihr gezielt Stolpersteine in der direkten Umgebung ansteuern und weitere multimediale Zusatzinformationen abrufen.

Zum Blogbeitrag „Stolpersteine in NRW interaktiv erkunden“

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Über die Autorin

Barbara Hülsmann

Ich bin Marketing-Managerin beim Ernst Klett Verlag und in dieser Funktion zuständig für alles rund um die Fächer Religion, Ethik und Philosophie.

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