Die Welt ist endlich …
Die Welt ist endlich heißt: Alles hat Grenzen, und zwar insbesondere in zeitlicher, in räumlicher, in physischer und in moralischer Hinsicht. Ich beginne mit dem Zeitaspekt, besser: mit der Begrenztheit der uns zur Verfügung stehenden Zeit. Das betrifft sowohl unsere Lebenszeit – es gab eine Zeit, da war ich noch nicht da, und nach einiger Zeit werde ich nicht mehr da sein! Das betrifft alles, was ich erlebe, was ich tue und unterlasse. Meine Zeit ist begrenzt. Aber auch räumlich stoßen wir ständig auf Grenzen, am deutlichsten am Beispiel des mutmaßlich unendlichen Universums, in das wir Menschen in so unaussprechlich geringem Maße vordringen können, dass kein mathematischer Bruch oder Prozentwert ausdrücken kann, in welch geringen Teil wir allenfalls vordringen. Zur physischen Begrenzung muss man nicht viel erläutern.
Nicht erst der Tod, sondern bereits meine begrenzten Kräfte, meine geringe Körpergröße, meine Angst vorm Wasser, vor der Krebserkrankung, vor der Demenz … legen Zeugnis ab für die physische Endlichkeit. Und schließlich in moralischer Hinsicht: Wir wissen zwar irgendwie, was gut ist (Micha 6,8), aber es ist doch sehr bescheiden, wie wenig davon uns als Menschheitsfamilie gelingt. Das deutsche Wort „endlich“ hat eine doppelte Bedeutung, die sich im Englischen viel leichter wiedergeben lässt, nämlich mit den Begriffen „finally“; „at last“ – also zeitlich: das Warten hat ein Ende, das Erwartete ist schließlich eingetreten … – und „limited“; „finite“, also im hier gemeinten Sinne von „begrenzt“. reli plus 3, S. 56 unternimmt den Versuch, den Lernenden die doppelte Bedeutung des deutschen Wortes „endlich“ zu vermitteln. So kann man unsere Endlichkeit veranschaulichen und im Unterricht erschließen: KV „Endlichkeit“.
… aber nicht verloren!
Wie, so muss man fragen, soll man das aushalten: die Grenzen, die Hinfälligkeit und Vergeblichkeit? Die Antwort der Bibel ist wiederum verblüffend klar: Durch Glaube, Liebe und Hoffnung. Klassisch formuliert es Paulus in 1. Kor 13,11–13, ich paraphrasiere: Es gab eine Zeit, da war ich ein Kind und nahm nur das wahr, was meine kleine Welt ausmachte. Nun bin ich erwachsen. Aber niemals erfasse ich die ganze Welt. Erst im Angesicht Gottes wird sich alles zum Ganzen und zum Guten zusammenfügen. Doch bis dahin bin ich nicht verloren, sondern Gott stärkt mich so: mit Glaube, mit Hoffnung und mit Liebe. Und diese drei, so füge ich hinzu, werden zusammengehalten durch Gott-Vertrauen. Der theologische Fachbegriff, den Luther von Philipp Melanchthon (Loci praecipui theologici von 1559: Melanchthons Werke in Auswahl, Robert Stupperich (Hg.), Bd. 2.2, Gütersloh 1953, 371, 17) für das „Herzens-Vertrauen auf Gott“ verwendete, heißt fiducia.
Man könnte nun Glaube, Liebe und Hoffnung als Antwort auf die einzelnen Erfahrungen von Endlichkeit durchspielen, etwa die Liebe als Antwort auf unsere physischen und moralischen Grenzen im Sinne des berühmten Zitats des Kirchenvaters Augustinus (354–430): „Liebe – und tu, was du willst. Schweigst du, so schweige aus Liebe; schreist du, so schreie aus Liebe; tadelst du, so tadle aus Liebe; verschonst du, so verschone aus Liebe. Habe die Liebe als Wurzel in dir: aus dieser Wurzel kann nur Gutes hervorgehen.“1 Entsprechendes gilt für den Glauben, der uns hilft, mit den Grenzen unserer Möglichkeiten zu leben: „Alles ist möglich für den, der glaubt.“ 2 (Mk 9,23)
Hier nun fokussiere ich auf die Hoffnung, die die Bibel wiederum als besondere Kraft des Glaubens versteht: „Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“3 (Hebr 11,1) Die Pointe der Hoffnung ist Vertrauen ohne Augenschein. Damit kann die Hoffnung sich in besonderer Weise als tröstlich und stärkend erweisen im Blick auf die Unvorhersehbarkeit der Zukunft. Hoffnung macht die Endlichkeit erträglich, die darin besteht, nicht zu wissen, was kommt. Das ist der eine Grund für den Fokus auf die Hoffnung. Der zweite Grund: Hoffnung lässt sich mit religiösem Bezug und Grund buchstabieren, das ist bis hierher geschehen: aber ganz offensichtlich gibt es Hoffnung doch auch ohne Religion. Ist das wirklich so?
Hoffnung im Alltag
Häufiger als uns bewusst sein mag verwenden wir im Alltag die Formulierung „Ich hoffe …“ oder „… hoffentlich …!“, oft abgeschwächt durch den Zusatz: „Ich hoff‘ ja schon!“. Wir wollen damit ausdrücken, dass wir gerne damit rechnen würden, dass ein positives Ereignis, eine Entwicklung zum Guten, ein erträgliches oder besseres Ergebnis eintreffen möge. Soll ich sagen: Wir reden uns das ein? Wir hoffen auf gutes Wetter – oder zumindest überwiegend gutes! – im Urlaub, wir hoffen auf ein nicht zu schlechtes Ergebnis bei einem Test, auf den Ausgang einer Wahl oder einer medizinischen Untersuchung. Aber worauf gründen wir diese Hoffnung?
Im Alltag ist es in der Regel eine Mischung aus Erfahrung, Realismus, Optimismus und/oder Pragmatismus: Irgendwie geht es doch meistens! Was hilft es, wenn man das Schlechte befürchtet, und es tritt auch noch ein? Hoffnung ist ein anderes Wort für eine „gewisse Wahrscheinlichkeit“. Und Hoffnung ist eine gewisse Haltung: Die Philosophie spricht von einer „affektiven Ausrichtung“ auf ein zukünftiges Ereignis, das zwar schwer herbeizuführen, aber zu wünschen ist. Darum meine Frage: Lässt sich Hoffnung deutlich abgrenzen gegen Optimismus, Wunschdenken, positives Denken?
Die Antwort der Bibel ist klar
In beiden Testamenten zählen „Hoffen“ und Hoffnung“ zu den Grundworten; zusammen mit „harren“, „sehen“, „warten“, „Geduld“, „Zuversicht“ und verwandten Begriffen taucht die Haltung der Hoffnung in beiden Testamenten unzählige Male auf, und zwar immer verbunden mit Gott. An die Stelle unseres alltäglichen trotzigen oder optimistischen Vermutens – es wird schon nicht so schlimm kommen! – tritt in der Bibel die Hoffnung, die getragen ist von Glauben, Vertrauen und Zuversicht. Woher rührt diese Zuversicht, woraus stärkt sie sich? Die kürzeste Antwortet lautet: Der Glaube schöpft Kraft aus Gott, der selbst „meine Zuversicht“ ist (Psalm 71,5) und der deshalb als „Gott der Hoffnung“ (Röm 15,13) angesprochen wird. Mit der Kopiervorlage „Hoffnungssätze“ könnt ihr an solchen und weiteren Texten weiterarbeiten.
Die christlich-biblische Hoffnung ist also gerade nicht ein Ausdruck für ein Meinen, Vermuten und Nicht-sicher-Wissen, sondern sie steht für begründete und getroste Zuversicht auch und gerade „gegen den Augenschein“. Der Grund biblisch-christlicher Hoffnung wird nicht herbeigesehnt, sondern ist – in der Sprache der Bibel – „gelegt“ (1. Petr 2,4). Etwas pointiert könnte man es so ausdrücken: Alltägliches, säkulares „Hoffen“ meint: „Es wird schon …!“ – biblisch-christliches Hoffen heißt hingegen: „Es ist schon!“. Der Grund ist gelegt, die Zuversicht ist begründet.
Wird die Hoffnung also erst durch ihre Begründung in Gott zur „wirklichen“ Hoffnung?
Hoffnungsgeschichten
Dass dem nicht so ist, lässt sich vielfältig nachvollziehen an der lesenswerten Anthologie von Juliane Vieregge: Was wirklich zählt. 18 mal Hoffnung in Krisenzeiten, Marburg 2025. Die Autorin, Bloggerin, Germanistin und evangelische Theologin bietet Schreibwerkstätten für Schülerinnen und Schüler (s. u. am Beispiel Eisenach) und Erwachsene an. In dem genannten Band sind 18 Beiträge mehr oder weniger bekannter Prominenter versammelt, die solche Fragen beantworten sollten: Was gibt uns in Zeiten der Herausforderungen Hoffnung? Was treibt uns an? Worauf können wir uns verlassen? Was zählt wirklich? Alle Beiträge erzählen von Krisen und Herausforderungen, die die Autorinnen und Autoren im Leben bestehen mussten: Flucht und Vertreibung, prekäre Herkunft, der Neuanfang nach der Wende 1989, Corona oder die Klimakrise, PEGIDA und AfD. Bemerkenswert ist zum einen, dass die Mehrzahl der Texte ganz ohne den Begriff „Hoffnung“ auskommt. Wie umschreiben sie das, was wir mit „Zuversicht ohne Augenschein“ umschreiben könnten? Dazu gleich mehr. Bemerkenswert ist zweitens, dass die Hoffnung, die Zuversicht, die Kraft zum Durchhalten, in allen Beiträgen ausnahmslos ohne Religion und Glauben auskommt. An einer Stelle schimmert die Frage nach dem Glauben durch, wenn Katja Wolf, damals noch Oberbürgermeisterin für die Partei Die Linke in Eisenach, heute Ministerin für Finanzen in Thüringen für das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW), schreibt:
„Was hat Glaube mit uns zu tun? Auch wenn viele das Gefühl haben, der Glaube habe heutzutage keine Relevanz mehr, denke ich das nämlich nicht. Ich bin kein Kirchenmitglied. Ich bin nicht getauft, gehöre also zu keiner kirchlichen Gemeinschaft. Ich merke aber, welche Bedeutung es für mich hat, dass es im Leben immer wieder Dinge gibt, die wir uns mit Logik nicht erklären können. … Ist Religion wirklich nur Opium für das Volk? (So Karl Marx, Einleitung zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie, Stuttgart (Reclam Universalbibliothek Nr. 8794, Stuttgart 1997, S. 189): Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes.) Ist die Säkularisation (hier gemeint: das Verschwinden der Religion, das Ersetzen religiöser Begründungen durch Nicht-Religiöse wie beim Beispiel der Hoffnung!) der konsequentere Weg? Ich weiß es nicht. Aber sich immer wieder zu hinterfragen: Wer bin ich, wo komme ich her, wo stehe ich, wo will ich hin, könnte für jeden von uns ganz neue Perspektiven eröffnen.“4 (S. 101)
Wie also geht Hoffnung ohne religiöses Fundament? Mir legen sich zwei Antworten nahe. Die erste Antwort beginnt mit der bereits formulierten Gegenfrage: Ist uns und vor allem heutigen Jugendlichen der Unterschied zwischen Hoffnung und Optimismus bewusst? Die 18 Texte zeugen nach meinem Verständnis mehr von Optimismus, von der Freude am Gelingen, von tragenden Beziehungen, von mutmachenden Erfahrungen. Meinetwegen sind es Hoffnungsgeschichten, aber sicher nicht im biblisch-christlichen Sinn.
Die zweite, deutlich problematischere Antwort beginne ich mit einem Zitat von Sebastian Krumbiegel von den Prinzen im o. g. Buch, S. 128: „Ein Lied aus dem Album [‚Die Krone der Schöpfung‘], ,Geliebte Zukunft‘, ist mein persönlicher Corona-Song: „Wer kann denn schon wissen, was morgen ist und später kommt? […] Du bist die Antwort.“5 Das ist womöglich die Antwort auf die Frage, wie Hoffnung ohne Glaube funktioniert: Du bist die Antwort. Sollte das so gemeint sein, dass ich bei der Suche nach dem, was mich durch Ungewissheit und Krisen trägt, letztlich auf mich alleine gestellt bin? Liegt alles an meinem Bemühen, an meinem „positiven Denken“ (synonym: „neues Denken“, „richtiges Denken“, „Kraftdenken“, „mentaler Positivismus“ oder Lucky-Girl-Syndrome)?
Religionspädagogik der Hoffnung?
Zurück zur biblisch-christlichen Hoffnung und ein Blick auf die (Religions-)Pädagogik.
Hoffnung, so sagten wir, ist begründete Zuversicht. Deshalb kann der Verfasser von 1. Petr 3,15 an Christenmenschen appellieren: „Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist!“ahinter steckt offenbar die Erwartung, dass Menschen sagen können, welche Hoffnung in ihnen steckt. Schülerinnen und Schüler können dies, und das ist nun kein abwertendes Urteil, in aller Regel nicht (Erwachsene auch nicht). Frage: Kann man das lernen?
Ernst Bloch formuliert ganz zu Beginn seines bahnbrechenden Prinzips Hoffnung in Anspielung auf das Grimmsche Märchen „Von einem, der auszog das Fürchten zu lernen“: „Einmal zog einer weit hinaus, das Fürchten zu lernen. Das gelang in der eben vergangenen Zeit [gemeint ist der Nationalsozialismus, G. Z.] leichter und näher. […] Doch nun wird, die Urheber der Furcht abgerechnet, ein uns gemäßeres Gefühl fällig. Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen. Seine Arbeit entsagt nicht, sie ist ins Gelingen verliebt, nicht ins Scheitern.“7 Wären nicht der Religions- und der Ethikunterricht geradezu prädestiniert, Hoffnung zu lernen? Meine Antwort kann ich hier nur skizzieren.
- Hoffnung zeigt und bewährt sich in Geschichten. Stellvertretend genannt sei für das Erste Testament die Exodusgeschichte, anhand deren Jürgen Moltmann 1963 seine ganze Theologie der Hoffnung (Jürgen Moltmann: Theologie der Hoffnung. Untersuchungen zur Begründung und zu den Konsequenzen einer christlichen Eschatologie, Gütersloh 2016) entwickelt hat und für das Zweite Testament die Auferstehungsberichte.
- Hoffnung gründet in der Erfahrung von Führung, Schutz, Geleit und Segen. Die Psalmen, die Seligpreisungen, aber auch alle weiteren Textsorten der Bibel bieten unermüdlich Zusagen des göttlichen Beistands. Die immer wieder zu lesende Auskunft, in der Bibel finde sich genau 365 mal – einmal für jeden Tag! – die Formel „Fürchte dich nicht!“– ist schon aus Übersetzungsgründen so nicht zutreffend. Aber die Botschaft ist klar.
- Hoffnung spricht sich aus in Bildern. Durch die Bibel beider Testamente ziehen sich wunderschöne Beschreibungen und Ausmalungen einer durch Gott verwandelten und erneuerten Welt: Die Völker werden ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden; der Tisch ist gedeckt für alle, vom Himmel kommt das neue Jerusalem. So sieht die künftige Welt aus, auf die es sich zu hoffen lohnt.
- Hoffnung befreit Menschen zum Handeln – das Tun des Guten erzeugt Hoffnung. Die Bibel kennt eine regelrechte Ethik der Hoffnung. Hoffnung inspiriert und ermutigt ein Handeln aus Glauben, Dankbarkeit und Zuversicht. „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist“8 (Micha 6,8). Die, die schon heute Frieden stiften, werden seliggepriesen.
Ich möchte behaupten: Mit diesen vier Dimensionen – 1. Geschichten von Verheißung und vom Gelingen; 2. Zuspruch und Erfahrung von Segen, Schutz und Geborgenheit; 3. Bilder von der Erfüllung; 4. Anstiftungen und Weisungen zum guten Tun – lassen sich sämtliche Themen des religiös-ethischen Unterrichts abbilden. Sämtliche! Noch etwas schärfer formuliert: Daran sollte der Unterricht immer wieder gemessen werden, daran sollte er zu erkennen sein. Ja, dadurch hat er seine Legitimation im Fächerkanon der Schule: Dass er dazu beiträgt, das Hoffen zu lernen. Die Frage „Was machen wir eigentlich in Reli?“ sollte am besten beantwortet werden mit dem Satz: Wir suchen Gründe zum Hoffen.
Mögliche Schritte im Unterricht
Die oben stehenden Überlegungen enthalten einige Spekulationen und meine persönlichen Erfahrungen, was Menschen mit dem Satzanfang „Ich hoffe …“ verbinden; wie sie ihre Hoffnung (nicht) begründen; wie sie Hoffnung und Optimismus verwechseln. Treffen diese Beobachtungen nach eurer Erfahrung ebenso zu?
Mir persönlich ist der Einstieg über den Begriff der Endlichkeit wichtig, weil nur so das Wesen des biblischen Begriffs der Hoffnung deutlich wird: Hoffnung entsteht nicht durch meine Kraft, meine Anstrengung, meine Durchhalteparole, mein frohes Gemüt, meinen Optimismus – sondern Hoffnung ist ein Geschenk, eine Kraft Gottes in mir, Hoffnung resultiert aus Herzensvertrauen und Glaubenszuversicht. Zugespitzt ausgedrückt: Optimismus bedeutet: Wird schon! – Biblisch-christliche Hoffnung sagt: Ist schon geschehen!
Das bedeutet für die Praxis:
- Der Einstieg über den Begriff der Endlichkeit wie in reli plus 3, S. 56 bzw. auf KV „Endlichkeit“ führt zu der Frage: Was muss Hoffnung leisten?
- Dieser Schritt kann auch übersprungen werden durch den unmittelbaren Einstieg mit Satzanfängen wie:
- Ich hoffe ja, dass …
- Meine Hoffnung ist …
- Was mir Hoffnung macht, ist …
- Hoffentlich …!
- …
Die Beschäftigung mit der Hoffnung sollte auf jeden Fall in Hoffnungsgeschichten münden. Das können Geschichten sein und solche Texte wie beispielsweise die von Juliane Vieregge (Hrsg.), Junge Texte aus Eisenach, Mössingen/Hamburg 2025, verfasst von 38 Jungen Menschen an mehreren ihrer Wirkungsstätten in Eisenach. Wie solche frei formulierten Texte über existentielle Herausforderungen in religiöse Deutungen münden können, lässt sich beeindruckend nachlesen bei Gundula Rosenow, Individuelles Symbolisieren, Leipzig 2016.
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Quellennachweise
1 Augustinus, Auslegung des 1. Johannesbriefs, Traktat 7, Kap. 8,: „Dilige, et fac quod vis“. (Bibliothek der Kirchenväter, Bd. 15, München 1919, 223)
2 BasisBibel, © 2021 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
3 Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
4 C. Juliane Vieregge: Was wirklich zählt. 18 mal Hoffnung in Krisenzeiten. Schüren Marburg 2025, S. 101
5 C. Juliane Vieregge: Was wirklich zählt. 18 mal Hoffnung in Krisenzeiten. Schüren Marburg 2025, S. 128
6 Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
7 Ernst Bloch: Das Prinzip Hoffnung, Bd. 1. Aufbau Berlin 1954, S. 1
8 Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart








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