Als meine Kinder noch klein waren, war das Adventssingen in der Kita ein geliebtes Ritual: Einmal in der Woche, nach der morgendlichen Bringzeit, wurden 2 bis 3 Lieder angestimmt. Das Event dauerte nur ein paar Minuten – aber „Dicke rote Kerzen“, inbrünstig aus 30 Kinderkehlen geschmettert, hat bei mir zuverlässig die Vorfreude auf das nahende Weihnachtsfest angefacht.
Es braucht also manchmal nicht viel, um weihnachtliche Stimmung oder besondere Momente zu schaffen. Unser Adventskalender „5 Minuten Weihnachten“ gibt praktische Tipps und kurze Unterrichtsmpulse, wie das auch in der hektischen Vorweihnachtszeit und im Schulalltag – ob als Stundeneinstieg, für die letzten Stunden vor den Ferien oder einfach zwischendurch – gelingen kann. Öffnet hier jeden Tag ein Türchen und nehmt euch bewusst Zeit für „5 Minuten Weihnachten“.
Am 1. Dezember geht es los – speichert euch den Beitrag ab! Es lohnt sich, täglich hier im Blog vorbeizuschauen!
5 Minuten Weihnachten
Der „Gute Nachrichten“-Adventskalender
Warum immer Schokolade, Spielzeug, oder Beauty-Produkte im Adventskalender? Nutzt für die Adventszeit eine kostenlose und konsumfreie Abwechslung, den „Gute-Nachrichten“-Adventskalender.
Bei diesem Adventskalender steht hinter jedem Türchen eine gute Nachricht, in Form einer positiven Botschaft, einem kurzen Gedicht oder einem weihnachtlichen Witz zum Schmunzeln. Lasst alle eure Lernenden hierzu eine gute Nachricht vorbereiten, entweder digital oder auf Papier. Je nach Lerngruppe kann die gute Nachricht zusätzlich gestaltet werden. So kann im Klassenverband jeden Tag eine gute Nachricht verlesen werden, in einem Kurssystem oder falls die Lerngruppe mehr Lernende als „Adventstürchen“ hat, können mehrere Nachrichten in einer Stunde vorgestellt werden.
Variation: „Gute-Nachrichten-Adventswichteln“
Ihr könnt die guten Nachrichten auch als Alternative zum Wichtelgeschenk nutzen. Wie beim üblichen Wichteln ziehen alle Lernenden Namen und machen der gezogenen Person in der Lerngruppe ein Geschenk. In diesem Falle ist das Geschenk eine auf Papier geschriebene und wahlweise gestaltete gute Nachricht.
Anne Kleiner
Gegen die Einsamkeit: Weihnachtskarten schreiben und Freude schenken
Viele Menschen, z. B in Pflegeheimen oder anderen sozialen Einrichtungen, sind von Einsamkeit betroffen und feiern Weihnachten oft ganz allein. Wie wäre es, wenn ihr euch mit eurer Lerngruppe ein paar Minuten Zeit nehmt und individuelle handgeschriebene Weihnachtskarten an diese Menschen verschickt? Wenn es die Zeit erlaubt, könnt ihr die Lernenden die Karten sogar selbst basteln und gestalten lassen.
Die Initiative „Post mit Herz“ engagiert sich gegen die Einsamkeit und organisiert seit 2020 den Versand von Oster- und Weihnachtskarten an soziale Einrichtungen. Die diesjährige Weihnachtsaktion startet am 3.12.2025. Auf der Website von „Post mit Herz“ könnt ihr euch ganz einfach mit eurer Lerngruppe anmelden. Anschließend bekommt ihr die Anschrift einer sozialen Einrichtung, an die ihr eure Karten schicken könnt. Wie das genau funktioniert, könnt ihr im FAQ-Bereich der Organisation nachlesen.
Alternativ könnt ihr eure Karten natürlich auch nach Absprache an eine soziale Einrichtung in eurer Nähe senden oder dort direkt vor Ort verteilen.
Barbara Hülsmann
Eine Weihnachtskrippe basteln
Was wäre Weihnachten ohne Weihnachtskrippe? Obwohl die Krippe in den verschiedenen Gegenden Deutschlands und von Konfession zu Konfession eine unterschiedlich starke Bedeutung hat, gehört sie doch für die allermeisten unbedingt zu Weihnachten dazu.
Wie wäre es, wenn ihr mit euren Lernenden eine Weihnachtskrippe selbst gestaltet? Natürlich könnt ihr gemeinsam eine Krippe für den Klassenraum bauen. Am besten verwendet ihr dafür Ton, Knete oder Pappe. Jedes Kind bastelt eine Figur. Achtet darauf, dass es nur eine Maria, einen Josef und ein Christkind gibt. Es ist sicher sinnvoll, abzusprechen, wer welche Hauptfigur gestaltet. Schafe, Ochsen und Esel können natürlich in beliebiger Stückzahl hergestellt werden. Denkt auch an den Stern oder Menschen, die das Jesuskind begrüßen kommen.
Falls euch das Bastelprojekt zu aufwendig oder eure Reli-Gruppe zu klein ist, um alle Figuren durch Bastelarbeiten eurer Lernenden abzudecken, könnt ihr auch jedes Kind sein eigenes kleines Kripplein basteln lassen. Dazu braucht ihr nicht viel: Tonzeichenpapier in unterschiedlichen Farben, hellrosa Farbe und Wattekugeln. Hier gibt es eine kostenlose Anleitung. Da die Figurenkörper aus Hexentreppen gefaltet werden, die die meisten Kinder bereits seit dem Kindergartenalter beherrschen, ist das Gelingen des Bastelprojekts schon fast garantiert.
Viel Spaß und gutes Gelingen bei der Umsetzung!
Elisabeth Rudolph
Lichterkreis: Was bedeutet Weihnachten für dich?
Die Vorweihnachtszeit bringt für viele ganz persönliche Gedanken, Erinnerungen und Wünsche mit sich. Um sich diese bewusst zu machen, hilft ein kurzer Moment des Innehaltens zu Beginn des Schultages:
Du kannst dazu den Unterricht mit einem kleinen Lichterkreis beginnen: Setzt euch im Stuhlkreis zusammen, dessen Mitte du zuvor weihnachtlich dekoriert hast, z. B. mit einem Tuch und Tannengrün, Christbaumkugeln oder einer kleinen Lichterkette. Zündet gemeinsam eine Kerze an. Diese gebt ihr dann reihum weiter. Wer die Kerze hält, darf einen Satz teilen: „Weihnachten bedeutet für mich …“ oder „An Weihnachten mag ich besonders …“. Alle anderen hören einfach nur zu, ohne zu kommentieren. Das sorgt für Ruhe und eine besinnliche Atmosphäre. Besonders schön wirkt der Kreis mit leiser Adventsmusik im Hintergrund.
Wenn es die Zeit zulässt, könnten die Lernenden im Anschluss ihre Gedanken zu Weihnachten auf selbstgestaltete Weihnachtsbaumkugeln oder Sterne aus Papier schreiben. Die fertigen Kunstwerke werden anschließend an einen zuvor vorbereiteten Klassen-Weihnachtsbaum gehängt – entweder eine kleine Topf-Tanne oder ein großer Papierbaum an der Wand. So wird euer Klassenraum gemeinsam festlich geschmückt und der Baum sorgt dafür, dass die Vorfreude auf das Weihnachtsfest die ganze Adventszeit über sichtbar bleibt.
Barbara Nüllmann
Warum ist ehrenamtliches Engagement gerade in der Weihnachtszeit wichtig?
Am 5. Dezember findet der „Tag des Ehrenamts“ statt. Ein guter Anlass, um mit euren Lernenden ins Gespräch zu kommen, warum ehrenamtliches Engagement besonders jetzt im Advent so wichtig ist. Denn die Weihnachtszeit ist nicht für alle eine leichte Zeit. Einsamkeit, finanzielle Not oder fehlende familiäre Unterstützung können in diesen Wochen besonders spürbar werden. Im Unterricht könnt ihr gemeinsam sammeln, welche Spendenaktionen und Hilfsangebote es speziell zu Weihnachten in eurer Stadt oder Gemeinde gibt. Vielleicht beteiligt sich auch eure Schule an einer Aktion? Und vielleicht bringt allein das Gespräch über Ehrenamt eure Lernenden dazu, selbst aktiv zu werden und sich für die Gesellschaft zu engagieren – idealerweise über Weihnachten hinaus!
Noch mehr Inspirationen findet ihr im Blogbeitrag „Soziale Projektideen für die Vorweihnachtszeit“.
Verena Schampaul
Die Geschichte von Nikolaus
Nikolaus war ein Bischof, der im 4. Jahrhundert n. Chr. in Myra, einer Stadt in der heutigen Türkei, lebte. Er ist bekannt für seine Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft, besonders gegenüber armen und notleidenden Menschen. Viele Legenden erzählen davon, wie Nikolaus Wunder wirkte und anonym Geschenke verteilte. Der Heilige Nikolaus wird u. a. als Schutzpatron der Kinder, Bäcker und Seeleute verehrt. Jahr für Jahr feiern Kinder in vielen Ländern am 6. Dezember seinen Namenstag.
Aber was genau hat Nikolaus bewirkt und woher kommen die Bräuche rund um den Nikolaustag?
- Viel Wissenswertes rund um den Nikolaus (und über die Unterschiede zur Figur des Weihnachtsmannes) findet ihr auf den Seiten des Bonifatiuswerkes.
- Eine kindgerechte Vorlesegeschichte zur Nikolauslegende gibt es im Grundschulblog.
- Und auf den Seiten der WDR-Maus könnt ihr euch mit euren Lernenden ein 5-minütiges Video zur Geschichte des Heiligen Nikolaus anschauen. Hier wird u. a. kindgerecht erklärt, warum Kinder auf der ganzen Welt am Nikolaustag ihre Schuhe vor die Tür stellen.
Barbara Hülsmann
Die besten Geschenktipps für Weihnachtsgeschenke
Weihnachten steht vor der Tür und das bedeutet in den meisten Familien, dass Geschenke ausgetauscht werden. Vielleicht gibt es auch in den Klassen eurer Schule Weihnachtsfeiern, bei denen untereinander gewichtelt wird. Viele Menschen stehen vor Weihnachten vor der Frage: Was soll ich meinen Lieben schenken? Vielleicht geht es euch und euren Lernenden genauso. Tauscht doch einfach mal untereinander die besten Geschenktipps aus! Dazu verteilt ihr an jeden Lernenden zwei kleine Zettel. Auf einen der Zettel schreiben die Jugendlichen, welches das schönste Weihnachtsgeschenk war, das sie in den letzten Jahren bekommen haben. Auf den anderen Zettel schreiben sie, welches ihrer verschenkten Geschenke beim Beschenkten besonders gut ankam.
Sammelt die Zettel anschließend vorn an der Tafel. Die Jugendlichen dürfen gern zu dem einen oder anderen Zettelchen erzählen: Warum haben sie sich besonders über dieses eine Geschenk gefreut? Warum kam jenes verschenkte Geschenk gut an? Vielleicht entstehen so bei den Beteiligten der Runde neue Ideen für diesjährige Geschenke?
Besonders jüngere Schülerinnen und Schüler verschenken noch gerne Selbstgemachtes. Ihr könnt die Frage natürlich auch abwandeln: Welche selbstgemachten Geschenke habt ihr schon verschenkt? Vielleicht benötigen eure Lernenden aber auch Anregung durch euch? Dann könnt ihr ihnen mit diesen Geschenkideen auf die Sprünge helfen:
- Weihnachtsmüsli
- Badesalz im Weihnachts-Look
- Salzteig-Anhänger mit Blüten oder weihnachtlichen Gewürzen
Gute Inspiration!
Elisabeth Rudolph
Weihnachtsgedichte
Bringt mit einem Gedicht wenig vorweihnachtliche Stimmung ins Klassenzimmer! Tragt entweder selbst ein Gedicht vor oder lasst eure Lernenden eines (strophenweise) vortragen.
Ihr könnt zum Beispiel „Die Weihnachtsmaus“ (Empfehlung: Jahrgangsstufe 5-6), „Kein Schnee“ (Empfehlung: Jahrgangsstufe 7-9), „Die Geschichte vom Lametta“ (Empfehlung: ab Jahrgangsstufe 10) oder „Weihnachtszeit“ (Empfehlung: ab Jahrgangsstufe 10) nutzen.
Anschließend können eure Lernenden selbst ein Weihnachts- oder Wintergedicht gestalten. In den unteren Jahrgangsstufen bietet sich auch die Form des Elfchens an. Für die Gestaltung könnt ihr je nach Lerngruppe zusätzlich buntes Papier verteilen, die Lernenden dieses zurechtschneiden lassen und ihr Gedicht mit bunten Stiften etc. verzieren lassen. Die Gedichte können in diesem Fall anschließend im Klassenraum aufgehängt und im Gallery Walk betrachtet werden.
Anne Kleiner

Weihnachtsfeiertage weltweit
Der erste und zweite Weihnachtsfeiertag (25. und 26. Dezember) sind in ganz Deutschland gesetzliche Feiertage – das weiß vermutlich jedes Kind. Doch nicht für alle Lernenden bedeutet Weihnachten das Gleiche, zu unterschiedlich sind die kulturellen und religiösen Erfahrungen und Hintergründe. Aber in welchen Staaten der Erde wird eigentlich Weihnachten gefeiert und in welchen nicht? Nutzt dazu doch unsere spezielle Weihnachts-Karte und erkundet gemeinsam mit euer Lerngruppe Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Feierlichkeiten während der Weihnachtszeit.
Wichtig ist hierbei, auch die Lernenden zu Wort kommen zu lassen, die während der Weihnachtszeit traditionell keine Feste feiern. So fühlen sich alle Lernenden im Unterricht angesprochen, vertreten und respektiert.
Verena Schampaul
Weihnachtsdüfte – den Advent mit allen Sinnen erleben
Die Adventszeit bringt viele schöne Düfte mit sich, die uns an liebgewonnene Traditionen, Gemütlichkeit und die Vorfreude auf das Weihnachtsfest erinnern und diese Jahreszeit besonders stimmungsvoll machen.
Unternehmt gemeinsam einen kurzen Spaziergang, z. B. durch den Wald oder über den Weihnachtsmarkt, bei dem ihr bewusst auf die verschiedenen Düfte achtet, die euch dabei begegnen. Sammelt eure Eindrücke und besprecht, welche Düfte euch besonders auffallen.
Im Klassenraum könnt ihr anschließend ein Duft-Quiz veranstalten: Stellt kleine Schälchen mit typischen Weihnachtsdüften wie Zimt, Nelken, Orange, Vanille, gebrannten Mandeln, Lebkuchen, Punsch, Bienenwachs, Weihrauch oder Tannenzweigen bereit. Jede und jeder darf zunächst riechen und versuchen, die Düfte zu erraten. Tauscht euch danach darüber aus, welche Gerüche euch am meisten an Weihnachten erinnern und warum. So erlebt ihr, wie intensiv Düfte Erinnerungen und Gefühle hervorrufen können.
Barbara Nüllmann

Weihnachtsrätsel
Als Kind hat man viel häufiger Rätsel gelöst als heute. Nun fehlt oft die Zeit oder die Ruhe, so bleibt es meist bei einem schnellen Sudoku oder Kreuzworträtsel in der Zeitung. Dabei macht Rätseln nicht nur Spaß, sondern fördert auch das logische Denken, steigert die Konzentration und bietet eine analoge Auszeit im Trubel der Weihnachtszeit. Gönnt euch also ein paar Minuten, druckt euch das kleine Weihnachtsrätsel aus und habt Freude beim Knobeln.
Weihnachtssuchsel zum Download
Lena Neye
Klangschalenmeditation
Eine weihnachtliche Klangschalenmeditation kann im Unterricht eine besondere Atmosphäre schaffen, um die Advents- und Weihnachtszeit achtsam wahrzunehmen. Die sanften Töne der Klangschale wirken beruhigend und laden ein, zur Ruhe zu kommen – eine willkommene Auszeit im oft hektischen Schulalltag, gerade im Advent.
So geht’s:
- Bildet einen Sitzkreis, gern auch auf gemütlichen Kissen oder Matten (soweit vorhanden).
- Gebt eine kurze Einführung, z. B.: „Mit der Klangschalenmeditation wollen wir heute ganz bewusst für einen Moment den Lärm und Stress des Alltags draußen lassen und gemeinsam Stille und Achtsamkeit zu erleben.“
- Schlagt die Klangschale an.
- Während des Klangs könnt ihr mit ruhiger Stimme Impulsfragen stellen, z. B.: „Wofür bin ich dankbar?“, „Was wünsche ich anderen in dieser Zeit?“
- Lasst die letzten Töne der Klangschale langsam verklingen und lenkt die Aufmerksamkeit wieder zurück in den Raum, z. B. durch ein paar tiefe Atemzüge oder ein leichtes Strecken und Bewegen der Hände und Füße.
- Öffnet langsam die Augen und nehmt die Umgebung wahr.
- Formuliert einen kurzen Abschlussimpuls, etwa mit einem Dank für die gemeinsame Stille oder einem Wunsch, z. B.: „Nehmt die Ruhe und den Frieden mit in euren Tag.“
Die Meditation lässt sich individuell anpassen: Ihr könnt sie mit Fantasiereisen verbinden (z. B. eine gedankliche Reise zu einem festlich geschmückten Ort) oder sie als Einstieg in ein Gespräch über die Bedeutung von Stille, Gemeinschaft und Achtsamkeit während der Festtage nutzen.
Verena Schampaul
In der Weihnachtsbäckerei
Die Weihnachtszeit ohne Plätzchen und süßes Gebäck ist für mich kaum vorstellbar. Weil wir nicht nur gerne Plätzchen backen, sondern sie auch mit Begeisterung essen, startet unsere Weihnachtsbäckerei schon vor dem ersten Advent. Währenddessen läuft Weihnachtsmusik, wir singen mit, und natürlich darf zwischendurch auch genascht werden.
Im Laufe der Jahre haben sich bei uns vor allem drei Plätzchensorten bewährt: Vanillekipferl, schnell gemacht und einfach köstlich, klassische Butterplätzchen zum Ausstechen und Verzieren sowie das absolute Highlight unserer Weihnachtsbäckerei: die Nussecken. Sie gehen einfach immer und kommen bei allen gut an, ob zum Geburtstag, als Einstand oder natürlich zu Weihnachten. Das Rezept dazu ist im heutigen Türchen.
Die weltbesten Nussecken
Reicht für circa 10- 15 große Nussecken oder 15-20 kleinere Nussecken
Teig:
- 300 g Mehl
- 100 g Zucker
- 20 g Vanillezucker
- 140 g Backmargarine
- ½ Packung Backpulver
- 15 ml geschmacksneutrales Pflanzenöl
- Optional: 1 TL Vanillearoma oder das Mark einer Vanilleschote
Belag:
- 160 g gehackte Haselnüsse
- 60 g Mandelblätter
- 80 g Zucker
- 20 g Vanillezucker
- 90 g Backmargarine
- 3 EL Wasser
Weiteres:
- Aprikosenkonfitüre (zum Bestreichen vom Teig), am besten mit 75% Fruchtanteil, dann werden sie besonders fruchtig
- 150 g Zartbitterschokolade (zum dippen)
- Für den Teig alle Zutaten gut miteinander verkneten und auf einem Backpapier (auf einem Backblech) ca. 1 cm dick ausrollen. Ich probiere, den Teig so rechteckig wie möglich auszurollen, dann hat man hinterher weniger zum Wegschneiden. Man kann den Teig auch schon am Vorabend vorbereiten und im Kühlschrank lagern.
- Mit der Aprikosenmarmelade (oder anderer Marmelade nach Wahl) bestreichen.
- In einem Topf alle Zutaten für den Nussbelag bei mittlerer Hitze zum Schmelzen bringen und kurz aufkochen lassen. Die Masse ein wenig abkühlen lassen und dann auf dem Teig und der Marmelade verteilen.
- Bei 170 Grad Umluft für 30 Minuten backen.
- Nun in Quadrate und anschließend in Dreiecke schneiden. Warten, bis alles abgekühlt ist, dann die Schokolade im Wasserbad schmelzen und die Ecken eintauchen. Fertig!
Tipp: Die Größe der Nussecken könnt ihr beim Zuschneiden selbst entscheiden. Ich bevorzuge lieber kleine Nussecken, dann sind es ca. 15-20 Nussecken. Falls es euch bisher nicht aufgefallen ist, wird es euch auch nicht beim Probieren auffallen: Es handelt sich um ein veganes Rezept. 😉
Lena Neye
Weihnachtliche Spiele
Diese weihnachtlichen Spielideen eignen sich gut für die letzten Unterrichtstunden vor den Ferien, oder ihr nutzt sie daheim mit eurer Familie, um die Wartezeit aufs Christkind zu verkürzen.
Ich schreibe meinen Wunschzettel
Eine Abwandlung des bekannten „Ich packe meinen Koffer“. Ein:e Mitspieler:in fängt an: „Ich schreibe meinen Wunschzettel und wünsche mir …“. Der/die Nächste wiederholt jeweils die Wünsche der vorherigen Spieler:innen und fügt zum Schluss einen eigenen Wunsch hinzu. So geht es reihum. Wer einen Wunsch vergisst oder die Reihenfolge verwechselt, scheidet aus. Der/die letzte verbleibende Spieler:in gewinnt das Spiel.
Stadt – Land – Fluss Weihnachtsedition
Denkt euch eine eigene Tabelle für das bekannte Buchstabenratespiel aus! Mögliche Oberbegriffe sind: Weihnachtslied – Weihnachtsgeschenk – Weihnachtstradition – Weihnachtsessen …: Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Danach bestimmt ihr einen Buchstaben, zu dem innerhalb einer vorgegebenen Zeit möglichst alle Spalten ausgefüllt werden müssen. Anschließend werden Punkte vergeben, wobei einzigartige Wörter mehr Punkte als doppelte Wörter bringen und Wörter, die niemand sonst hat, am meisten wert sind.
Wer bin ich?
Bei „Wer bin ich?“ erhält jede:r Spieler:in einen Zettel mit dem Namen einer Person, eines Tieres oder eines Gegenstandes, der für ihn selbst unsichtbar auf die Stirn geklebt wird. Anschließend versucht der/die Spieler durch das Stellen von Ja-/Nein-Fragen herauszufinden, wer auf seinem Zettel steht. Bei einem „Ja“ als Antwort darf er/sie weiterfragen; bei einem „Nein“ ist der/die nächste Spieler:in an der Reihe. Wer den Begriff zuerst errät, gewinnt.
In der Weihnachtsedition müssen selbstverständlich Personen/Tiere/Gegenstände erraten werden, die mit Weihnachten im Zusammenhang stehen.
Barbara Hülsmann
Chanukka
Nach den Anschlägen auf eine Chanukka-Feier in Sydney und die Aufforderung, „jetzt erst recht“ dieses fröhliche Fest zu feiern, könnt ihr Ursprung und Inhalt des Festes ansprechen: Das jüdische Lichterfest Chanukka liegt in der Adventszeit, in diesem Jahr wird es vom 14.12. bis zum 22.12. gefeiert. Es erinnert an die Einweihung (hebr. = Chanukka) des zweiten Tempels in Jerusalem und das Ölwunder, das dabei geschah: In den Ruinen des ersten zerstörten Tempels wurde ein Kännchen Öl gefunden, das eigentlich nur für eine Nacht reichen konnte. Auf wundersame Weise enthielt es jedoch so viel Öl, dass der Leuchter im Tempel, dessen Licht nie erlöschen darf, acht Tage erhellt blieb, bis neues heiliges Öl hergestellt worden war. Auch in Deutschland werden an vielen öffentlichen Orten zu Chanukka große Leuchter aufgestellt, an denen an jedem Abend ein Licht entzündet wird. Der bekannteste steht am Brandenburger Tor.
Kommt mit den Jugendlichen über die Tradition des Chanukka-Festes ins Gespräch. Ihr könnt dazu auch gern in unserem Beitrag nach weiteren Informationen suchen.
Inga Piel
Ideen für nachhaltige Geschenkverpackungen
Wir alle kennen es: Jedes Jahr quillen die Papiercontainer von einmal genutztem Geschenkpapier über. Mit einem der folgenden Tipps, könnt ihr stattdessen Verpackungen kreieren, die keinen zusätzlichen Müll produzieren!
Tipp 1: Nutzt ein Geschenk selbst auch als Verpackung
Wenn ihr mehrere Dinge verschenken wollt, überlegt, ob sich eines davon auch als Geschenkverpackung eignet. Verpackt ein Buch mit einem neuen Schal, ein Spiel in einem weihnachtlichen Tischläufer oder eine DVD in einem weihnachtlichen Stoffbeutel.
Tipp 2: Verwendet Altglas
Bemalt oder beklebt Altglas – wie ein ausgewaschenes Marmeladen- oder Gurkenglas – in weihnachtlichem Design und macht das Glas zu einer wiederverwendbaren Geschenkverpackung oder zu einer hübschen alljährlichen Dekoration zur Weihnachtszeit. Platziert euer Geschenk im Glas und fertig.
Tipp 3: Nutzt Papiere, die sonst im Müll landen würden
Ein abgelaufener Wandkalender mit ausdrucksstarken Fotografien, Seiten eines Buches, das ihr nicht mehr lesen oder weitergeben wollt, oder eine ausrangierte Landkarte, die ihr in Zeiten von GPS nicht mehr benötigt, sind kreative Alternativen zur klassischen ausgelesenen Zeitung anstelle des Geschenkpapiers. Und das Beste ist, dass ihr das Papier passend zu einem Geschenk auswählen könnt: Wer hielte eine alte Landkarte für einen neuen Reiseführer nicht für eine ideale Geschenkverpackung?
Anne Kleiner

Quiz: Weihnachten damals – Ost trifft West
Die Weihnachtszeit ist voller Traditionen und Erinnerungen – doch wie unterschiedlich wurden die Festtage früher in Ost- und Westdeutschland erlebt? Teste dein Wissen rund um Weihnachtsbräuche, beliebte Geschenke und besondere Rituale in unserem Quiz! Viel Spaß beim Mitmachen und spannende Aha-Momente beim Entdecken der kleinen und großen Unterschiede.
Quiz: Weihnachten in Ost und West
Kerstin Wilk
Der letzte Schultag naht!
Die Reste vom gemeinsamen Frühstück sind weggeräumt, die Wichtelgeschenke ausgetauscht und die Jugendlichen verlassen mit ihren selbstgebastelten Weihnachtskarten die Schule – endlich Zeit zum Durchatmen! Und bevor es nun Zuhause weitergeht mit dem Weihnachtsstress, nehmt euch doch die Zeit, um im Lehrerzimmer noch gemütlich eine Stunde zusammenzusitzen und das Jahr Revue passieren zu lassen oder euch über die Pläne für die Ferien auszutauschen. Gebäck und Schokolade wird sicher genug vorhanden sein und dazu könnt ihr einen leckeren Weihnachtspunsch reichen.
Für 4 Personen braucht ihr:
- 500 ml Apfelsaft
- 250 ml Orangensaft
- 250 ml roten Traubensaft
- 2 Stangen Zimt
- 2 Sternanis
- 2 Gewürznelken
- 1 Vanilleschote (ausgekratzt)
- 3 Kardamomkapseln (zerkleinert)
- Orangenschalen (bio) zum Dekorieren
So wird’s gemacht:
Gebt den Apfelsaft mit Orangensaft, Traubensaft und den Gewürzen (die Zusammenstellung könnt ihr je nach Geschmack auch abwandeln) in einen Topf und erhitzt ihn langsam. Dabei den Punsch nicht kochen lassen! Stellt den Topf zur Seite und lasst den Punsch 20 Minuten ziehen. Siebt anschließend die Gewürze aus der Flüssigkeit. Erwärmt den Punsch danach noch einmal, er schmeckt heiß am besten. Füllt ihn in Becher und dekoriert diese nach Belieben mit den Orangenschalen.
Tipp: Die Gewürze könnt ihr in einen Teefilter füllen und in die Flüssigkeit hängen, dann bekommt man sie leichter wieder heraus. Ggf. müssen sie dann etwas länger ziehen.
Ich wünsche euch einen schönen Ferienbeginn!
Inga Piel
Basteltipp: Gestaltet Weihnachtsschmuck aus Kaltporzellan
Mit selbst hergestelltem Kaltporzellan könnt ihr ganz einfach individuelle Geschenkanhänger oder Christbaumschmuck basteln – die Zutaten dazu habt ihr bestimmt in eurer Küchenschublade!
Ihr braucht:
- 60 g Speisestärke
- 125 g Natron
- 1 TL Speiseöl
- 85 ml Wasser
- Nudelholz
- Plätzchenausstecher
- Holzspieß
So geht’s:
Die Speisestärke und das Natron mit dem Wasser und dem Speiseöl in einem kleinen Topf langsam erwärmen und umrühren, bis eine feste Masse entsteht. Die Masse zum Schluss zu einem Teigklumpen formen und etwas abkühlen lassen.
Anschließend kann der Teig mit dem Nudelholz ausgerollt werden. Ihr könnt nun nach Herzenslust Formen ausstechen oder auch mit einem scharfen Messer zurechtschneiden. Falls ihr Anhänger gestalten wollt, könnt ihr mit dem Holzspieß ein kleines Loch in die Formen bohren, durch das ihr später ein Bändchen fädelt.
Zum Schluss die fertigen Formen 2 bis 3 Tage gut durchtrocknen lassen. Wenn ihr mögt, könnt ihr anschließend die Anhänger mit einem dünnen Permanentmarker verzieren.
Tipp: Diesen Basteltipp könnt ihr auch wunderbar mit Kindern ausprobieren. Es ist genauso einfach wie Plätzchen backen!
Barbara Hülsmann

Weihnachtsyoga
Du möchtest für einen Moment dem ganzen Weihnachtsstress entfliehen und dich ganz auf dich konzentrieren? Besuche Claudine auf Youtube und nimm dir die kleine Auszeit, um zu weihnachtlichen Klängen für einen Moment ganz zu dir zu finden, dich zu entspannen und neue Kräfte zu sammeln.
Zum Weihnachtsyoga mit Claudine
Sandra Schneider
Gesund durch die Winterzeit
Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, kann unser Immunsystem zusätzliche Unterstützung gebrauchen. Besonders in der Winterzeit ist es wichtig, ausreichend zu schlafen und auf eine ausgewogene Ernährung sowie genügend Bewegung zu achten. Viel frisches Gemüse, Spaziergänge an der frischen Luft und kleine Rituale können dabei helfen, gut durch die kalte Jahreszeit zu kommen.
Ein beliebter Begleiter sind seit einiger Zeit Ingwer-Shots – kleine, aber kraftvolle Immunbooster, die Wärme von innen schenken. Leider sind die kleinen Fläschchen oft nicht ganz günstig, aber sie lassen sich zum Glück auch einfach selbst zu Hause zubereiten. Hier ein Beispiel für ein Rezept, welches ihr nach Belieben an euren Geschmack anpassen könnt:
Selbstgemachte Ingwer-Shots
Zutaten (für ca. 6–8 Shots):
- 100 g frischer Ingwer
- 1 Bio-Zitrone
- 1 Bio-Orange
- 1–2 TL Honig oder Agavendicksaft
- 150–200 ml Wasser
Zubereitung:
- Ingwer gründlich waschen (nicht zwingend schälen) und grob in Stücke schneiden.
- Ingwer zusammen mit Wasser in einen Mixer geben und fein pürieren.
- Die Zitrone und die Orange auspressen und den Saft zum Ingwerpüree geben.
- Alles durch ein feines Sieb oder ein Tuch drücken, um einen klaren Shot zu erhalten.
- Mit Honig oder Agave nach Geschmack süßen und in kleine Fläschchen füllen.
Im Kühlschrank halten die Shots etwa 3–4 Tage.
Sina Weiß
Charles Dickens: Eine Weihnachtsgeschichte – Nerdwissen
Wer kennt sie nicht: Die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens, in der der geizige und grummelige Menschenfeind Ebenezer Scrooge durch drei Weihnachts-Geister (die bekanntesten Geister nach Hamlets Vater) bekehrt und zu einem besseren Menschen wird. Doch wusstet ihr auch, dass Dickens die Geschichte innerhalb von sechs Wochen geschrieben hat, weil er so gut wie pleite war? Und welche von Dickens inspirierten Verfilmungen und Serien besonders zu empfehlen sind? Und dass es sogar eine Horror-Filmversion gibt? Wenn ihr mit solchem Insiderwissen auf der nächsten Weihnachtsfeier glänzen wollt, dann kann ich diesen WDR-Podcast mit zahllosem nutzlosen Wissen zur Weihnachtsgeschichte und seiner Adaptionen sehr empfehlen!
P.S.: Und ich bin mit Rebecca Link und Mithu Sanyal sehr einverstanden: Die (mit) schönsten Versionen sind die Muppets-Weihnachtsgeschichte und die Dr. Who-Weihnachtsfolge.
Inga Piel
Last Minute Rezept für die weihnachtliche Kaffeetafel: Vanillekipferl
Die Vorweihnachtszeit ist oft trubelig und manchmal ist für aufwendige Vorbereitungen kein Raum. Mit dem heutigen Adventskalendertürchen bringt ihr ganz unkompliziert festliche Stimmung auf die Kaffeetafel, und zwar mit Vanillekipferl. Diese Plätzchen gelingen einfach und schnell, denn der Teig lässt sich bereits am Vorabend vorbereiten und am nächsten Tag werden nur noch die Kipferl geformt. Perfektion ist dabei nicht nötig. Gerade das Selbstgemachte macht doch ihren Charme aus und sorgt dafür, dass sie besonders gut schmecken.
Zutaten
- 150 g gemahlene Mandeln
- 250 g Mehl
- 80 g Zucker
- 25 g Vanillezucker
- Mark einer Vanilleschote
- 200 g Backmargarine
- Optional: 1 TL Vanillearoma
Zubereitung
- Alle Zutaten der Reihe nach miteinander vermischen und 5 Minuten wirklich gut von Hand durchkneten.
- Den Teig fest in Klarsichtfolie einwickeln und eine halbe Stunde kaltstellen. Wir bereiten den Tag auch gerne schon am Abend vorher vor und bewahren ihn bis dahin im Kühlschrank auf.
- Danach vom Teig immer eine kleine Menge nehmen und ein Kipferl formen. Wer will, kann auch erst lange Rollen formen und gleichmäßige Stücke abschneiden.
- Bei 180 Grad für circa 15 Minuten backen. Aufpassen, dass die Kipferl nicht braun werden.
- Wer mag kann die Vanillekipferl anschließend noch mit Puderzucker bestreuen.
Tipp
Den Rest der Vanilleschote muss man im Übrigen nicht wegwerfen. Einfach in 200 g Zucker einlegen (mindestens 2 Tage – bis die Schote hart ist), dann den Zucker mit Schote im Mixer zerkleinern und fertig ist der beste Vanillezucker der Welt.
Lena Neye
Es gibt so wunderweiße Nächte,
drin alle Dinge Silber sind.
Da schimmert mancher Stern so lind,
als ob er fromme Hirten brächte
zu einem neuen Jesuskind.
Weit wie mit dichtem Diamantenstaube
Bestreut, erscheinen Flur und Flut,
und in die Herzen, traumgemut,
steigt ein kapellenloser Glaube,
der leise seine Wunder tut.
Rainer Maria Rilke
Von Herzen frohe Weihnachten
wünscht euch das gesamte Team des Reli-Ethik-Blogs!

Der „Gute Nachrichten“-Adventskalender












Basteltipp: Gestaltet Weihnachtsschmuck aus Kaltporzellan










Hinterlasse einen Kommentar